Unser Ansatz

Im post-industriellen 21. Jahrhundert sind die Anbahnung und Gestaltung von Beziehungen zum zentralen Erfolgsfaktor geworden: Im Berufsleben werden standardisierte Maschinen durch individuelle Menschen ersetzt und im Privatleben werden immer mehr Formen des Zusammenlebens sichtbar.

 

Dabei zeigt sich, dass das Verhalten der an einer Beziehung Beteiligten essenziell deren Qualität beeinflusst. Ein Beispiel ist die Mail, die ich am Morgen öffne und die mich so herausfordert, dass ich wütend eine Antwort lossende, die mir wenige Minuten später leidtut. Häufig sind wir dann froh, wenn wir diese Situation rasch hinter uns lassen können und die Beziehung irgendwie retten können.

 

Wir können solche herausfordernden Situationen aber auch dazu nutzen, über uns zu lernen. Denn eine Situation wird dann zur Herausforderung, wenn wir uns nicht sicher sind, dass wir sie bewältigen können. Und diese Unsicherheit und Angst führt dazu, dass in uns Jahrtausende-alte Prozesse in Gang gesetzt werden, die zu einem starken emotionalen Verhalten führen, welches Beziehungen gefährden kann.

 

In unserem Ansatz betrachten Menschen nun ihr Verhalten in solchen herausfordernden Beziehungs-Situationen in ihrem Alltag und lernen, wie und warum gerade sie so reagieren. Durch Nutzung aktuellsten Wissens in Psychologie, Biologie und Neurowissenschaften werden sie sich selbst stärker bewusst und können den Automatismus der Reaktion unterbrechen und in eine bewusste und beabsichtigte Handlung wechseln. Dadurch gewinnen sie Klarheit, gewinnen eine Auswahl an Optionen, sehen entspannter und zuversichtlicher in die Zukunft und können Beziehungen in ihrem Interesse und dem der anderen gestalten.